Scheich-Zayid-Moschee

Die Scheich-Zayid-Moschee in Abu Dhabi zählt zu den beeindruckendsten religiösen Bauwerken der Welt und ist ein absolutes Highlight für Reisende in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie wurde 2007 eröffnet und nach dem Staatsgründer der VAE benannt. Das Bauwerk vereint traditionelle islamische Architektur mit modernen Elementen und symbolisiert Offenheit, Toleranz und kulturellen Austausch.

Schon aus der Ferne beeindrucken die strahlend weißen Marmorkuppeln und die vier 107 Meter hohen Minarette. Insgesamt besitzt die Moschee 82 Kuppeln und über 1.000 Säulen, die mit Halbedelsteinen kunstvoll verziert sind. Besonders spektakulär ist der Innenhof: Einer der größten Marmorhöfe der Welt, geschmückt mit floralen Mustern aus buntem Stein, die wie ein riesiger Teppich wirken. Im Inneren erwarten Besucher gewaltige Kronleuchter aus vergoldetem Messing und Swarovski-Kristallen sowie der größte handgeknüpfte Teppich der Welt in der Hauptgebetshalle.

Die Moschee bietet Platz für über 40.000 Gläubige und ist gleichzeitig eine der wenigen großen Moscheen der Region, die auch Nicht-Muslimen offensteht. Kostenlose Führungen geben spannende Einblicke in Architektur, Religion und Kultur – sehr empfehlenswert, um die Bedeutung des Ortes besser zu verstehen.

Wichtige Besuchstipps:

  • Kleidung: Es gilt eine strenge Kleiderordnung. Schultern und Knie müssen bedeckt sein, enge oder durchsichtige Kleidung ist nicht erlaubt. Frauen benötigen ein Kopftuch. Falls nötig, können vor Ort passende Gewänder ausgeliehen werden.

  • Beste Besuchszeit: Später Nachmittag bis Abend. Dann erlebt man die Moschee im Tageslicht, beim Sonnenuntergang und in stimmungsvoller Nachtbeleuchtung.

  • Fotografie: Erlaubt und sehr beliebt – besonders die Spiegelungen in den Wasserbecken am Abend sind spektakulär.

  • Planung: Sicherheitskontrollen sind wie am Flughafen, also etwas Zeit einplanen.

Die Kombination aus spiritueller Atmosphäre, architektonischer Perfektion und kultureller Offenheit macht die Moschee zu einem unvergesslichen Erlebnis – selbst für Reisende, die sonst keine religiösen Stätten besuchen.

Bildnachweis: Nestor Morales Moreno